Werner oder Lukaku? Überraschende Aussage von Trainer Tuchel

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Mit dem FC Chelsea hat Timo Werner in der vergangenen Saison die Champions League gewonnen - seit im Sommer Romelu Lukaku für 115 Millionen nach London wechselte, läuft es für den deutschen Stürmer aber nicht mehr sonderlich gut.

FC Chelsea: Romelu Lukaku feiert sein Tor mit Mateo Kovacic und Timo Werner während des Premier League Spiels zwischen Chelsea und Aston Villa
Werden die beiden Stürmer-Stars vielleicht bald öfter gemeinsam feiern? (Bild: Visionhaus/Getty Images)

Ganze fünf Einsätze und insgesamt 183 Minuten genehmigte Trainer Thomas Tuchel seinem Landsmann in dieser Saison. Werner durfte nur gegen Crystal Palace am 1. Spieltag durchspielen, hat erst eine Vorlage auf dem Konto. 

Werner und Lukaku - klappt das?

Trotzdem überraschte Tuchel nun mit optimistischen Aussagen zu seinem umstrittenen Stürmer - auch was das Zusammenspiel mit Lukaku angeht. Der Belgier ist seit seiner Ankunft im Zentrum nämlich gesetzt (vier Tore in fünf Spielen) und für Werner daneben eigentlich kein Platz. Tuchel deutete aber an, dass es bei Chelsea auch mit beiden Angreifern gleichzeitig klappen könnte.

"Er hat uns deutlich gezeigt, wie gefährlich er und Romelu zusammen sein können", sagte Tuchel am Dienstag auf der PK vor dem Duell mit Aston Villa im League Cup über Werner. 

Im letzten Premier-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur (3:0) war der Deutsche nach 70 Minuten eingewechselt worden und hatte mit seiner Vorlage bei Antonio Rüdigers 3:0 seinen ersten Scorerpunkt in dieser Saison verbucht - mit Lukaku auf dem Feld.

Tuchel stärkt Werner den Rücken

"Timo war mit seinen Leistungen in den ersten Spielen nicht zufrieden, es war auch ein bisschen Enttäuschung da nach der EM", erklärte Tuchel und stärkte seinem Star den Rücken: "Was Sie nicht sehen, sind seine Leistungen im Training. Da ist er viel entspannter, flüssiger in seinen Bewegungen, mit mehr Selbstvertrauen." Das soll Werner nun am besten auch im Pokalspiel gegen Villa zeigen. 

"Gegen Tottenham kam er deshalb früh rein und es gibt deutliche Anzeichen, dass er auf einem guten Weg ist und das auch morgen zeigen kann", meinte der Chelsea-Trainer: "Timo war besser in Position, er konnte um Romelu herum für Gefahr sorgen. Er hatte einen Assist und bewegt sich smart, hat die Freiheiten und trifft Entscheidungen mit mehr Selbstvertrauen. Hoffentlich kann er dieses Momentum mitnehmen."

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