Überraschende Ergebnisse: Was deutschen Millennials im Job wirklich wichtig ist

Christoph Damm
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Geld ist bei der Berufswahl nicht das wichtigste Kriterium für europäische Millennials. Das ist ein Ergebnis des „New Generation Recruitment Guide 2017 — 2018“. Die Studie wurde veröffentlicht von YoungCapital in Zusammenarbeit mit der niederländischen Universität Utrecht. Sieben von zehn europäischen Millennials würden demnach eine langweilige, aber sehr gut bezahlte Stelle gegen eine ansprechende, aber nur durchschnittlich bezahlte Stelle tauschen, lautet eines der Ergebnisse. 

In Deutschland sind es zwar etwas weniger, aber dennoch wäre auch hierzulande die Mehrheit bereit, auf Geld zu verzichten, wenn ein spannenderer Job winkt. „Wir sehen eindeutig, dass hier in Deutschland ein Paradigmenwechsel stattfindet“, erklärt Sandrine Lang von YoungCapital gegenüber Business Insider. In erster Linie geht es der jungen Generation nicht in erster Linie um Geld oder einen sicheren Job.

Für die Studie wurden Millennials aus acht Ländern befragt: Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Spanien, Schweden und Österreich. Wir fassen die wichtigsten Punkte auf den folgenden Seiten für euch zusammen.

Spaß wichtiger als Geld

Während in ganz Europa 69 Prozent der Millennials im Zweifel lieber den spannenden, schlechter bezahlten Job wählen, sind es in Deutschland 55 Prozent — also noch immer jeder Zweite.

„Es geht darum, dass die Millennials ihre Lebenslauf pushen möchten. Dafür gehen sie lieber schon während des Studiums nebenbei bei einer großen, bekannten Firma arbeiten, anstatt ein paar Euro mehr zu verdienen“, erklärt Sandrine Lang. 

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