Über eine halbe Tonne Marihuana - Zoll präsentiert Drogenfund mit Millionenwert

Christoph Elzer

Der Zoll hat in München einen ungewöhnlich großen Marihuana-Fund präsentiert. Die über 500 Kilogramm haben einen Milionenwert, versteckt waren sie in einem Lkw. Die Drogen werden verbrannt.

München - Wer an diesem Mittwoch den Konferenzsaal des Hauptzollamts München betrat, wurde von einem durchdringenden Geruch empfangen, den man sonst eher mit Studenten-WGs assoziiert. "Wir riechen es mittlerweile bis ins nächste Stockwerk", scherzte auch prompt ein Zöllner. "Es" ist in diesem Fall der Geruch eines gigantischen Bergs feinsten Marihuanas aus albanischem Anbau.

Den Rekordfund hatten Zollbeamte bereits am 21. Dezember 2016 auf der A9 in der Region Hof gemacht. Auf Höhe der Anschlussstelle Naila war den Fahndern ein Lkw aufgefallen, den sie für eine Kontrolle stoppten. Abseits der Autobahn wurde der verdächtige Lastwagen dann mit Hilfe einer mobilen Röntgenstation des Zolls genauer untersucht und schnell zeigte sich, dass mit dem in Serbien zugelassenen Fahrzeug etwas nicht stimmte: Hinter dem Fahrerhaus zeigte das Röntgenbild einen dunklen Bereich, der mit der Bauweise des Lkw nicht vereinbar war.

Nach Anlegen des Meterstabs stand schließlich fest: Innenmaß und Außenmaß des Fahrzeugs weichen deutlich voneinander ab.
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