Über 200 Mitarbeiter in malaysischem Corona-Impfzentrum infiziert

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Eine Mitarbeiterin verabreicht eine Impfung im Impfzentrum von Shah Alam (Bild: Faris Hadziq/SOPA Images/LightRocket via Getty Images)
Eine Mitarbeiterin verabreicht eine Impfung im Impfzentrum von Shah Alam (Bild: Faris Hadziq/SOPA Images/LightRocket via Getty Images)

In einem Impfzentrum in Malaysia haben sich mehr als 200 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert.

Obwohl rund 400 der insgesamt 453 Mitarbeiter des Zentrums in Shah Alam, der Hauptstadt des Bundesstaats Selangor, geimpft waren, wurden insgesamt 203 von ihnen positiv getestet, wie der zuständige Minister Khairy Jamaluddin am Dienstag mitteilte. Das Zentrum wurde zur Desinfizierung bis Mittwoch geschlossen.

Unklar, welcher Impfstoff verwendet wurde

Mit welchem Vakzin die betroffenen Mitarbeiter geimpft waren, sagte der Minister nicht. Nach seinen Angaben zeigte aber keiner von ihnen schwere Symptome. Malaysia setzt derzeit die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Astrazeneca und des chinesischen Pharmaunternehmens Sinovac ein.

Das südostasiatische Land kämpft seit Wochen gegen eine massive neue Corona-Welle, für die vor allem die Ausbreitung ansteckenderer Virus-Varianten verantwortlich ist. Am Dienstag meldeten die Behörden mit über 11.000 Infektionsfällen binnen eines Tages einen neuen Höchststand. Seit Juni befindet sich das Land im Lockdown, gleichzeitig treibt die Regierung die Impfkampagne mit Hilfe von Massen-Impfzentren massiv voran.

Video: Bundesregierung weiter gegen jegliche Corona-Impfpflicht

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