Özil als Vorlagenkönig bei Arsenal-Festival

Özil als Vorlagenkönig bei Arsenal-Festival

Angeführt von einem herausragenden Vorlagen-König Mesut Özil hat der FC Arsenal seine letzte Chance auf die Champions-League-Teilnahme offen gehalten. Der 13-malige englische Meister setzte sich im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League gegen ZSKA Moskau 4:1 (4:1) durch und hat damit im Rückspiel in einer Woche im Land des WM-Gastgebers hervorragende Karten. Weltmeister Özil war an allen Treffern der Gastgeber beteiligt.
Nur falls die Gunners bei ihrer ersten Teilnahme an der Europa League das Finale am 16. Mai in Lyon gewinnen, würden sie kommenden Saison in der Königsklasse spielen. Aaron Ramsey (7., 28.) und Alexandre Lacazette (23., Foulelfmeter/35.) trafen für das Team der Weltmeister Shkodran Mustafi und Özil. Alexander Golowin (15.) war für die Gäste erfolgreich.
Der ehemalige Dortmunder Henrich Mchitarjan, im Vorjahr mit Manchester United Europa-League-Sieger, hatte in der vierten Minute die erste Chance für die Gastgeber. Kurz darauf (7.) jubelten die Arsenal-Fans im nicht ausverkauften Emirates Stadium über die vermeintliche Führung durch Ramsey, aber Özil stand bei dieser Aktion im Abseits. Zwei Minuten später zählte dann der Treffer von Ramsey, den Özil mit einem klugen Pass auf Hector Bellerin eingeleitet hatte.
Russlands WM-Hoffnung Golowin sorgte dann nach einer Viertelstunde mit einem perfekt verwandelten Freistoß aus 17 Metern für den Ausgleich, ehe der Franzose Lacazette einen von Georgi Schennikow an Özil verschuldeten Strafstoß zu seinem ersten Treffer im laufenden Wettbewerb nutzte. Der starke Özil bereitete anschließend auch die beiden weiteren Treffer des Walisers Ramsey und des Franzosen Lacazette vor.
Auch nach der Pause beherrschte die Mannschaft des in der Kritik stehenden Teammanagers Arsene Wenger Ball und Gegner. Der nicht spielberechtigte Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang sah einen starken Auftritt seiner Kollegen.
Trotz der politischen Spannungen zwischen Großbritannien und Russland wegen des Giftanschlags auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und sein Tochter Julia in der englischen Kleinstadt Salisbury gab es während und am Rande der Partie keine Zwischenfälle.