Österreich: Strache relativiert Asyl-Aussage

Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat seine Aussagen zur Unterbringung von Asylbewerbern in Österreich relativiert.

In einem Fernsehinterview hatte der FPÖ-Politiker davon gesprochen, Flüchtlinge theoretisch in leerstehenden Kasernen unterzubringen.

Seine Aussagen seien überinterpretiert worden, sagte Strache jetzt nach der ersten Regierungsklausur der ÖVP-FPÖ-Koalition im Schloss Seggau.

"Das ist kein Thema", so Strache.

Weiterhin beschloss die neue Regierung, Familienbeihilfen für im Ausland lebende Kinder zu kürzen.

Das bringe zum einen mehr Gerechtigkeit, so Bundeskanzler Sebastian Kurz, zum anderen Einsparungen in Höhe von 100 Millionen Euro.

Ohnehin wollen ÖVP und FPÖ die Ausgaben reduzieren. In den kommenden zwei Jahren sollen im Bundeshaushalt insgesamt 2,5 Milliarden Euro eingespart werden.