Frauenfußball-EM: Frankreich mit spätem Siegtor - Österreich schlägt Schweiz

SID
Frauenfußball-EM: Frankreich mit spätem Siegtor - Österreich schlägt Schweiz

Mitfavorit Frankreich ist mit einem Zittersieg in die Frauenfußball-EM in den Niederlanden gestartet. In ihrem Auftaktspiel kam die Mannschaft von Trainer Olivier Echouafni am Dienstagabend erst durch den späten Elfmetertreffer von Eugenie Le Sommer (86.) zum 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Island.
Im zweiten Spiel der Gruppe C hatte Österreich zuvor im Alpengipfel gegen die Schweiz ein Ausrufezeichen gesetzt. Die ÖFB-Auswahl setzte sich mit 1:0 (1:0) gegen die von Martina Voss-Tecklenburg trainierten Eidgenossinnen durch.
In einem temporeichen Spiel waren "Les Bleues" klar feldüberlegen und hatten die besseren Chancen auf ihrer Seite, scheiterten aber immer wieder an der isländischen Torhüterin Gudbjörg Gunnarsdottir. Die größte Chance auf die Führung hatte zunächst Wendie Renard - in der 75. Minute klatschte der Kopfball der Französin jedoch an die Latte. Treffsicherer zeigte sich anschließend Le Sommer aus elf Metern. Elin Metta Jensen hatte zuvor Amandine Henry im Strafraum zu Boden gerissen.
Für die Entscheidung im Duell der EM-Neulinge aus Österreich und der Schweiz sorgte Nina Burger (15.) vom SC Sand, die als Kapitänin eine komplette Bundesliga-Elf anführte. Auch bei den Schweizerinnen standen sieben Bundesliga-Spielerinnen in der Startformation.
Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (Langenhagen) hatte in einer sehr physischen Begegnung gut zu tun und stellte die Schweizer Innenverteidigerin Rahel Kiwic (Turbine Potsdam) nach Notbremse gegen Burger vom Platz (60.).