Ölpreise uneinheitlich

dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Freitag uneinheitlich gezeigt. Nach Verlusten im frühen Handel drehten die Preise für US-Öl und Nordsee-Öl der Sorte Brent am Vormittag zunächst in die Gewinnzone. Während der Preis für US-Öl seine Gewinne ausbauen konnte, wurde Brent-Öl am späten Nachmittag kaum verändert gehandelt.

Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 70,45 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen um 51 Cent auf 66,02 Dollar.

Seit Tagen werden die Ölpreise durch einen Kursverfall beim Dollar tendenziell gestützt - am Vortag hatten sie jeweils den höchsten Stand seit Ende 2014 erreicht. Zuletzt war die Entwicklung des Dollar stark von Äußerungen politischer Entscheidungsträger zur Kursentwicklung der amerikanischen Währung getrieben gewesen. Zuletzt ist der Kurs des Dollar aber nur noch leicht gesunken.

Ein schwächerer Dollar gibt den Ölpreisen Auftrieb, indem er den in der amerikanischen Währung gehandelten Rohstoff für Anleger außerhalb der USA erschwinglicher macht und dadurch tendenziell die Nachfrage steigert. Zudem waren die US-Rohöllagerbestände nach Angaben des US-Energieministeriums in dieser Woche zum zehnten Mal in Folge zurückgegangen. Diese Entwicklung stützte die Ölpreise ebenfalls.