Ölpreise treten auf der Stelle

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben sich am Mittwoch bis zur Mittagszeit so gut wie nicht von der Stelle bewegt. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 86,11 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stagnierte ebenso auf 80,12 Dollar.

Dem Markt fehlte es zur Wochenmitte an klaren Impulsen. Von ihrem schwachen Jahresstart haben sich die Ölpreise ungeachtet dessen erholt. Unterstützung leistete dabei nicht zuletzt der schwache US-Dollar, der Erdöl für Investoren außerhalb des Dollarraums wechselkursbedingt vergünstigt und damit deren Nachfrage antreibt. Auch die weniger trüben Konjunkturaussichten für Europa tragen zu einer besseren Stimmung am Markt bei.

Zur Wochenmitte blicken die Marktteilnehmer auf neue Lagerdaten aus den USA, die häufig die Preise bewegen. In den vergangenen Wochen waren die Vorräte deutlich gestiegen. Am Dienstagabend meldete der Branchenverband American Petroleum Institute (API) einen weiteren Anstieg, der jedoch nicht ganz so stark ausfiel wie in den Wochen zuvor. Am Nachmittag gibt das Energieministerium seine wöchentlichen Daten bekannt.