Ölpreise stagnieren - Opec+ will weiter verhandeln

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SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich zu Wochenbeginn zunächst kaum von der Stelle bewegt. Am Markt herrscht große Vorsicht, weil Gespräche großer Ölfördernationen über die künftige Produktionspolitik stocken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Montagmorgen 76,18 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) betrug - ebenfalls kaum verändert - 75,20 Dollar.

Beratungen des Ölverbunds Opec+ gehen am Montag erneut in die Verlängerung. Vor dem Wochenende war es den 23 Ländern nicht gelungen, sich auf eine gemeinsame Förderpolitik zu einigen. Eigentlich sollte die Produktion in monatlichen Schritten bis Jahresende angehoben werden, um der steigenden Nachfrage zu begegnen. Doch ein Disput zwischen der Ölmacht Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verhinderte eine Einigung.

Der Streit dreht sich offenbar sowohl um das Ausmaß der Produktionserhöhung bis Jahresende als auch um die Verlängerung der Konditionen, unter denen die Opec+ agiert. Die Auseinandersetzung erinnert an eine Episode vor gut einem Jahr, als sich die Ölgiganten Saudi-Arabien und Russland während der ersten Corona-Welle nicht auf eine gemeinsame Förderlinie einigen konnten.

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