Ölpreise sinken weiter - Atomabkommen mit Iran im Fokus

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sind am Donnerstag weiter gesunken. Am Nachmittag haben sie die Verluste aus dem frühen Handel ein Stück weit eingegrenzt und damit die Talfahrt der vergangenen Tage abgebremst. Die Aussicht auf eine Einigung zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran sorgte am Ölmarkt für Verkaufsdruck.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am späten Nachmittag 66,26 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 35 Cent auf 63,01 Dollar.

Preisdruck kommt insbesondere durch jüngste Fortschritte bei den internationalen Gesprächen zur Rettung des Atomabkommens mit den Iran. Nach sechswöchigen Verhandlungen sehen die beteiligten europäischen Länder greifbare Fortschritte.

Auch der iranische Chefverhandler und Vizeaußenminister Abbas Araghchi zeigte sich optimistisch für die nächste Runde: "Wir hoffen, dass die Delegationen kommende Woche klare Entscheidungen mitbringen, um eine Einigung zu finalisieren." Mit der Rettung des Atomabkommens besteht die Aussicht auf Lockerungen von Sanktionen gegen den Iran und eine Ausweitung der Ölexporte aus dem wichtigen Förderstaat.

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