Ölpreise legen leicht zu

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag etwas zugelegt. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 75,55 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 10 Cent auf 72,86 Dollar.

Dem Markt fehlte es vor Weihnachten an Impulsen. Zudem sind die Handelsvolumen vor dem Jahresende niedriger. In den USA waren die Rohöllagerbestände laut Zahlen vom Vortag in der vergangenen Woche stärker als erwartet gefallen. Dies hatte die Ölpreise etwas gestützt. Die Kursausschläge halten sich aber in Grenzen. Schließlich sind die Benzinbestände gleichzeitig deutlich gestiegen. Insgesamt verlief der Handel vor den Feiertagen in ruhigen Bahnen.

Grundsätzlich haben sich die Erdölpreise im laufenden Jahr deutlich von ihrem Einbruch im ersten Corona-Jahr 2020 erholt. Zuletzt gerieten die Ölpreise unter Druck. Grund ist die rasche Ausbreitung der besonders ansteckenden Corona-Variante Omikron, die in immer mehr Ländern zu neuerlichen Beschränkungen führt, was die wirtschaftliche Aktivität und den Ölverbrauch dämpft.

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