Ölpreise legen zu

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 69,13 US-Dollar. Das waren 26 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 42 Cent auf 66,63 Dollar.

Positiv aufgenommene Nachrichten aus den USA stützten die Ölpreise. Wie die "New York Times" unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente berichtet, wird US-Präsident Joe Biden am Freitag einen Sechs-Billionen-Dollar-Haushalt vorschlagen. Mit dem Budget sollen Bildung, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur des Landes gestärkt werden. Eine stärkeres künftiges Wirtschaftswachstum in den USA würde auch die Nachfrage nach Rohöl stützen.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern belastete die Sorge vor einem Anstieg der Ölexporte durch das Opec-Mitglied Iran die Notierungen. Nach jüngsten Verhandlungen haben sich Fortschritte auf dem Weg zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran abgezeichnet und damit eine Lockerung der Sanktionen der USA gegen den wichtigen Förderstaat.

Nach Einschätzung von Experten sind die Verhandlungen über das Atomabkommen mit dem Iran wichtig für die weitere Entwicklung der Ölpreise. "Das Zünglein an der Waage bleiben das Atomabkommen mit und die US-Sanktionen gegen den Iran, die über eine Rückkehr der iranischen Ölexporte entscheiden", kommentierte Rohstoffanalyst Eugen Weinberg von der Commerzbank.

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