Ölpreise geben nach - Spekulationen um nationale Reserven in den USA und China

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SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel nachgegeben. Bestimmend ist nach wie vor die Frage, ob große Verbrauchsländer gegen das hohe Preisniveau vorgehen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 81,57 US-Dollar. Das waren 86 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel in ähnlichem Ausmaß auf 79,90 Dollar.

Am Markt halten sich Spekulationen, große Volkswirtschaften könnten Teile ihrer nationalen Ölreserven freigeben, um die immer noch hohen Erdölpreise zu drücken. Laut chinesischen Medienberichten haben die politischen Führer der USA und China, Joe Biden und Xi Jinping, in dieser Woche über ein beiderseitiges Vorgehen gesprochen. Die Initiative sei von den USA ausgegangen.

Im Oktober waren die Erdölpreise auf mehrjährige Höchststände gestiegen, seither haben sie jedoch etwas nachgegeben. Ausschlaggebend für den Preisanstieg ist die globale Konjunkturerholung vom Corona-Einbruch und das zugleich begrenzte Angebot an Rohöl. Der mächtige Ölverbund Opec+ hebt seine Förderung seit Sommer zwar an, allerdings nur schrittweise und in moderatem Tempo.

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