Ölpreise geben nach Höhenflug etwas nach

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihren jüngsten Höhenflug am Dienstag vorerst nicht weiter fortgesetzt. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 83,31 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um zwei Cent auf 80,54 Dollar.

Zu Wochenbeginn war der Brentpreis mit mehr als 84 Dollar auf den höchsten Stand seit etwa drei Jahren gestiegen. Für ein Fass Rohöl aus den USA mussten rund 82 Dollar gezahlt werden und damit so viel wie seit etwa sieben Jahren nicht mehr.

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank sprach von einer "angespannten Marktlage". Er verwies auf die zuletzt vergleichsweise hohe Preisdifferenz zwischen den einzelnen Terminkontrakten.

Derzeit seien starke Prämien für kurzfristige Öllieferungen zu beobachten, die nach Einschätzung von Frisch auf eine "akute Angebotsknappheit" hindeuten. "Solange der Ölverbund Opec+ keine Bereitschaft signalisiert, dem mit einer stärkeren Ausweitung der Ölproduktion zu begegnen, dürfte sich daran nichts ändern und die Ölpreise weiter steigen", erwartet der Commerzbank-Experte.

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