Ölpreise geben Gewinne ab - Brent zeitweise über 61 US-Dollar

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag anfängliche Gewinne bis zum Mittag wieder abgegeben. Am Morgen waren die Preise für die beiden wichtigsten Ölsorten zunächst auf die höchsten Stände seit gut einem Jahr gestiegen. Im Mittagshandel gerieten die Preise jedoch unter Druck.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 60,54 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Vortag. Zuvor war der Preis bis auf 61,27 Dollar gestiegen. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verlor am Mittag um 15 Cent auf 57,82 Dollar.

Die Kursverluste an den Aktienmärkten belasteten die Ölpreise etwas. An den vergangenen Tagen waren sie jedoch deutlich gestiegen. Unterstützung erhalten die Ölpreise schon seit längerem durch die Aussicht auf eine konjunkturelle Beschleunigung. Dafür werden in erster Linie zwei Gründe genannt: Zum einen die vielerorts angelaufenen Corona-Impfungen und die damit verbundene Erwartung baldiger Lockerungen von Corona-Beschränkungen. Zum anderen wird auf das geplante billionenschwere Konjunkturpaket der US-Regierung verwiesen.

Die Commerzbank führt die Preisaufschläge der vergangenen Tage auf einen gestiegen Anlegeroptimismus und den schwächeren Dollar zurück. Man rechne jedoch mit einer Preiskorrektur. Schließlich sei der Markt deutlich "überkauft.