Ölpreise geben etwas nach

Die Ölpreise legen am Dienstag leicht zu. Gestützt werden die Notierungen zur Zeit von der Ankündigung der Opec-Staaten, die Förderbegrenzung innerhalb der Allianz aufrechtzuerhalten. Die US-Branche hält dagegen.


Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 69,10 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um sieben Cent auf 63,50 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung am Ölmarkt. Zuvor hatten sinkende US-Ölreserven die Ölpreise auf mehrjährige Höchststande steigen lassen. Der Preis für US-Öl erreichte am Mittwoch bei 63,67 Dollar zeitweise den höchsten Stand seit Ende 2014.


Derzeit steht die Entwicklung der US-Ölreserven besonders im Fokus der Anleger. In der vergangenen Woche waren sie laut Zahlen des Energieministeriums vom Vortag überraschend stark um 4,9 Millionen auf 419,5 Millionen Barrel gefallen. Analysten hatten im Schnitt nur ein Minus von 3,4 Millionen Barrel erwartet. Allerdings waren die amerikanischen Bestände an Benzin und Destillaten (unter anderem Heizöl) gestiegen.

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