Ölpreise fallen auf einmonatige Tiefstände

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SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Abschläge der vergangenen Tage ausgeweitet. In der Nacht fielen die Preise für Nordseeöl und US-Rohöl auf einmonatige Tiefstände. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 79,86 US-Dollar. Das waren 42 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 76 Cent auf 77,66 Dollar.

Ausschlaggebend für die Verluste der vergangenen Tage sind Spekulationen um eine teilweise Freigabe nationaler Erdölreserven durch große Volkswirtschaften. Auslöser dafür sind die hohen Ölpreise, die sich zuletzt jedoch etwas von ihren im Oktober markierten mehrjährigen Höchstständen entfernt haben.

Ein Interesse an niedrigen Ölpreisen haben vor allem große Verbrauchsländer wie die USA und China. Seit Wochen wird gemutmaßt, die USA könnten einen Teil ihrer strategischen Ölreserve auf den Markt werfen, um die Preise zu drücken. Laut Medienberichten hat US-Präsident Joe Biden das Thema in dieser Woche mit Chinas Staatschef Xi Jinping besprochen.

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