Ölpreise drehen leicht ins Minus

dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gefallen. Nach leichten Gewinnen im frühen Handel drehten die Preise am Vormittag in die Verlustzone. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete gegen Mittag 61,79 US-Dollar. Das waren acht Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel um fünf Cent auf 55,28 Dollar.

Damit knüpften die Ölpreise wieder an die Verluste der ersten Wochenhälfte an. Hinweise auf einen Zuwachs der US-Ölreserven hatten für Druck gesorgt. Wie die US-Regierung dann am Mittwochnachmittag offiziell bestätigte, waren die Lagerbestände in der Vorwoche gestiegen.

"Der Anstieg der Rohölvorräte ist auf höhere Importe und eine gestiegene Rohölproduktion zurückzuführen", hieß es in einer Analyse der Commerzbank. In der vergangenen Woche hatte die Produktion in den Vereinigten Staaten laut Regierungsangaben auf 9,65 Millionen Barrel pro Tag zugelegt und erreichte damit ein neues Rekordhoch.