Ökonom warnt vor dem gefährlichen Einfluss von Facebook, Apple und Co. auf die Wirtschaft

Business Insider Deutschland
Mark Zuckerberg

Europas Tech-Unternehmen liegen im Vergleich zu ihren US-amerikanischen Konkurrenten noch weit zurück. Das zumindest behauptet der britische Journalist und Wirtschafts-wissenschaftler Tim Harford gegenüber der „Welt am Sonntag“. Er sieht aber auch durchaus Chancen für die Zukunft der europäischen Firmen. 

Amerikanische Technologiekonzerne hätten im Markt wieder Raum für Grundlagenforschung eröffnet, indem sie selbst diese Forschung zuletzt vernachlässigt hätten, so Harford. Man müsse heimische Unternehmen „ermuntern, mehr Grundlagenforschung zu betreiben“, denn nur so können man „den Tech-Giganten aus dem Silicon Valley Konkurrenz machen“.

„Die Kräfte des Marktes können die Sache nicht lösen“

Die Manager und Firmen auf dem US-Markt wollen „kleine Fortschritte mit viel Lärm zu vermarkten“, sagte Harford. Diese Entwicklung sei schon seit längerem in der Unternehmenswelt Amerikas zu beobachten. Hier sieht Herford die Chance der europäischen Unternehmen, welche sich mit Innovation und Entwicklergeist wieder an die Weltspitze heben könnten.

Die Global Player aus den Vereinigten Staaten würden durch ihre Monopolstellung den Markt lähmen und große Technologiesprünge verhindern. Firmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon seien so mächtig geworden, dass sie den Wettbewerb zerstörten und den Fortschritt lähmten, zitiert das Blatt Harford. „Die Kräfte des Marktes allein können die Sache nicht lösen.“ 

Weiterlesen auf businessinsider.de