Öffentlicher Schuldenstand geht zurück

Bund, Länder und Kommunen haben Schulden abgebaut. Der öffentliche Schuldenstand lag zum Ende des dritten Quartals dieses Jahres bei 1972,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte

Bund, Länder und Kommunen haben Schulden abgebaut. Der öffentliche Schuldenstand lag zum Ende des dritten Quartals 2017 bei 1972,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Dies waren im Vergleich zum Vorjahr 2,9 Prozent oder 58,4 Milliarden Euro weniger. Im Vergleich zum zweiten Quartal sank der Schuldenstand um 0,3 Prozent oder fünf Milliarden Euro.

Alle staatlichen Ebenen konnten Schulden abbauen. Die Verschuldung des Bundes verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 30,3 Milliarden Euro oder 2,4 Prozent auf 1243,4 Milliarden Euro. Bei den Ländern sank der Schuldenstand um 3,8 Prozent oder 23,5 Milliarden Euro auf 590 Milliarden Euro. Besonders hoch waren die Rückgänge in Sachsen (minus 16,3 Prozent), Bayern (minus 16,0 Prozent), Hessen (minus 13,3 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (minus 9,2 Prozent). Die prozentual höchsten Zuwächse verzeichneten dagegen Thüringen (plus 4,3 Prozent) und Hamburg (plus 2,1 Prozent).

Der Schuldenstand der Gemeinden und Gemeindeverbände sank im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent oder 4,6 Milliarden Euro auf 139,1 Milliarden Euro. Die Sozialversicherung war zum Ende des dritten Quartals mit 440 Millionen Euro verschuldet, das waren 9,8 Prozent oder 47 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor.