„Äußerst ungewöhnlich“: Experten sind besorgt über Nordkoreas neue Militär-Aktion

Matthias Olschewski
North Korea nuclear targets kim jong un

Kim Jong-uns Provokationen nehmen kein Ende. Nach den jüngsten Raketentests mit zwei Interkontinentalraketen wurde nun aus US-Sicherheitskreisen bekannt, dass die Marine des nordkoreanischen Diktators Aktivitäten aufzeigten, die ein „noch nie dagewesenes Level“ darstellen.

Zunächst wurde der Vorgang vom vergangenen Sonntag sehr kryptisch formuliert. Wie der Fernsehsender CNN berichtet, bereiten die Aktivitäten Experten große Sorgen. Vor allem neue Tests von Nordkoreas Führung, die Kaltstarts von Raketen aus U-Booten übten, ließen die Experten aufhorchen.

Raketen am Sonntag aus U-Booten abgefeuert

Nordkorea hat laut Angaben von CNN am vergangenen Sonntag Raketen mithilfe von Druckluft aus dem Wasser abgefeuert, deren Triebwerke sich erst außerhalb des Wassers entzündeten. Dadurch werde verhindert, dass die Flammen das U-Bott treffen, wie es bei einem Heißstart der Fall wäre.

Die Tests wurden bei der Marinebasis Sinpo Naval Shipyar durchgeführt. Das wäre laut Beobachtern der dritte Test innerhalb eines Monats und der vierte in diesem Jahr. Der Test wird als Hinweis darauf gesehen, dass Kim Jong-un sich auf einen Krieg mit U-Booten vorbereiten könnte.

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