Äthiopier dominieren beim Tokio Marathon

Dickson Chumba gewann nach 2014 zum zweiten Mal den Tokio Marathon

Der Kenianer Dickson Chumba und Berhane Dibaba aus Äthiopien haben jeweils zum zweiten Mal den Tokio Marathon gewonnen. Chumba siegte in 2:05:30 Stunden vor dem Japaner Yuta Shitara und seinem Landsmann Amos Kipruto. Bei den Frauen gewann Dibaba in persönlicher Bestzeit (2:19:50 Stunden) vor ihrer Landsfrau Ruti Aga und der US-Amerikanerin Amy Cragg.

Anna Hahner, einzige deutsche Starterin in der Eliteklasse, gab mit Oberschenkelproblemen nach vier Kilometern verletzt auf. "Ich bin enttäuscht und wirklich traurig. Der Tokio Marathon war für mich vorbei, bevor er überhaupt begonnen hatte. Der Schmerz in meinem rechten Oberschenkel war zu stark", schrieb die 28-Jährige bei Instagram. Hahner war bereits angeschlagen gestartet.


Chumba hatte bereits 2014 in Tokio gewonnen und stand in den drei Jahren danach jeweils als Dritter auf dem Podium. Dibaba hatte 2015 erstmals in der japanischen Hauptstadt triumphiert. Titelverteidiger und Streckenrekordler Wilson Kipsang, der in Tokio einen neuen Weltrekord angestrebt hatte, brach das Rennen aufgrund anhaltender Magenprobleme vorzeitig ab.