Wieder Ärger bei United Airlines: Hund stirbt in Gepäckfach

Französische Bulldogge

In einer Maschine der US-Fluggesellschaft United Airlines ist ein Hund gestorben, weil er auf Betreiben der Besatzung in ein Gepäckfach gesteckt worden war. "Das ist ein tragischer Unfall, der nie hätte passieren dürfen", erklärte die Airline am Mittwoch zu dem Vorfall. Tiere dürften nicht in die Gepäckfächer gesperrt werden.

Der Vorfall hatte sich am Montag auf einem Flug von Houston nach New York ereignet. Die Besitzerin kam mit einem Baby und einem weiteren Kind ins Flugzeug, die französische Bulldogge hatte sie in einer Transporttasche dabei. Ein Besatzungsmitglied forderte sie auf, diese Tasche im Gepäckfach zu verstauen.

Die 30-jährige Passagierin Maggie Gremminger, die hinter der Hundebesitzerin saß, schilderte der "New York Times", die Frau habe beharrlich deutlich gemacht, dass sie die Tasche mit dem Hund nicht ins Gepäckfach packen wollen. "Sie sagte wörtlich: 'Mein Hund ist da drin, das ist mein Hund.'", sagte Gremminger. Das Besatzungsmitglied habe aber erklärt, die Tasche stelle im Fußraum eine Gefahr dar, weil sie einen Notausgang verstelle und jemand über sie stolpern könnte.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Fluggesellschaft United durch ihren Umgang mit Passagieren Negativ-Schlagzeilen macht. Vergangenes Jahr war ein 69-jähriger Arzt gegen seinen Willen aus einer überbuchten United-Maschine gezerrt worden. Eine Handy-Video des Vorfalls verbreitete sich schnell im Internet. Zuvor hatte die Fluggesellschaft Wut auf sich gezogen, indem sie zwei jugendliche Passagierinnen zurückwies, die mit ihren Leggings angeblich gegen den Dresscode von United verstoßen hatten.