Ärger um Breslauer Platz: „Deutsche Bahn führt Köln an einem Nasenring durch die Arena“

Bezirksbürgermeister Andreas Hupke kritisiert die mangelnden Sitzgelegenheiten.

Andreas Hupke ist auf die Deutsche Bahn so richtig sauer. „Die gerieren sich wie Heuschrecken und führen eine Millionenstadt wie Köln mit einem Nasenring durch die Arena.“ Grund für die Verstimmung des Bezirksbürgermeisters der Innenstadt ist die trostlose Möblierung des Breslauer Platzes.

Nach den aufwendigen Bauarbeiten auf dem Platz hinter dem Hauptbahnhof gibt es nämlich – fast – keine Bänke auf dem Areal. Nur drei Sitzgelegenheiten wurden aufgestellt – sie stehen wenig entfernt von der Straße. Für wartende Kunden der Bahn sei dies eine Zumutung, so Hupke.

Breslauer Platz gehört zum großen Teil der Deutschen Bahn

Der größte Teil des Breslauer Platz gehört nicht der Stadt, sondern der Deutschen Bahn. Ausgenommen ist ein schmaler Streifen an der Straße. Dort hatte die Politik auch die drei Bänke aufstellen lassen. Mehr sei nicht möglich gewesen, weil die Deutsche Bahn nicht mehr möglich hätte machen wollen, so Hupke. Anregungen aus der Politik seien an dem Verkehrsunternehmen abgeprallt.

Hupke forderte ein Gremium, in denen Vertreter von Bahn und Politik über eine ansprechende Möblierung des Platzes nachdenken würden. „Das ist auch jetzt immer noch möglich.“ Auch die Außengastronomie auf dem Platz sei wenig ansprechend.

„Was sich dort befindet, gehört zum Teil in die unterste Schublade.“ Der Breslauer Platz war bis 2013 umgestaltet worden. Damals war unter anderem eine neue U-Bahn-Haltestelle eröffnet worden....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta