Ärger für Lidl: US-Konkurrent wirft dem Discounter Produktpiraterie vor

Felix Rentzsch
GettyImages 71302673 Lidl


Erst vor wenigen Wochen startete der deutsche Discounter Lidl auf dem US-Markt — und schon gibt es Ärger mit dem Gesetz. Wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet, muss sich Lidl derzeit gegen eine Klage seines Konkurrenten Kroger wehren. Die amerikanische Supermarktkette wirft Lidl ungerechtfertigte Bereicherung, unfairen Wettbewerb und Verbrauchertäuschung vor.

In der am 30. Juni eingereichten Zivilklage geht es insbesondere um angebliche Markenrechtsverletzungen am Label Private Selection. Kroger behauptet, dass Lidl mit der optisch sehr ähnlich gestalteten Eigenmarke Preferred Selection versuche, Kapital „aus dem guten Ruf“ der Kroger-Marke zu schlagen. Kroger ist laut „Lebensmittelzeitung“ der Ansicht, dass Kunden die beiden Marken beim Einkauf leicht verwechseln könnten.

Alle Gewinne sollen an den Konkurrenten überwiesen werden

Der US-Konzern begründet dies auch mit dem ähnlichen Klang der Wörter „Private“ und „Preferred“. Geht es nach dem Willen der Kroger-Anwälte, soll das Bundesgericht in Richmond dem deutschen Konkurrenten untersagen, Marke und Logo für seine Artikel künftig zu verwenden.

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