Eine Änderung auf eurem Lohnzettel könnte unsere Wirtschaft komplett verändern

John Stanley Hunter and Sabrina Hoffmann
Alexandre Mars Epic Foundation

Alexandre Mars weiß wie man Geld verdient — und wie man andere daran teilhaben lässt. In seiner Heimat gilt er deshalb auch als „der französische Bill Gates“. Am Rande der Digitalkonferenz NOAH ‘17  sprach er mit Business Insider über ein neues Konzept, mit dem er Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu mehr Philanthropie bewegen möchte.

Seine Idee: Der Lohnzettel wird um die letzten paar Stellen abgerundet, die Cent-Beträge gehen jeden Monat an wohltätige Organisationen. Mars hat ein System entwickelt, das den Unternehmen diesen Prozess komplett abnimmt. Mit seiner Epic Foundation nutzt er so die Mittel der Digitalisierung, um Geldfluss von Spenden transparenter und vor allem schneller und einfacher zu gestaltet.

Jeder kann spenden

Der 41-Jährige hat nie den Blick für das große Ganze verloren. Sein erstes Unternehmen gründete er schon mit 17, er hat mehr als fünf erfolgreiche Tech-Startups aufgebaut, eines davon für viel Geld an BlackBerry verkauft. Das Ziel war immer eine gerechtere Welt, in der 100 Prozent der Spenden die Hilfsbedürftigen erreicht. Dafür hatte Mars vor mehreren Jahren die Epic Foundation gegründet. Seit März gibt es jetzt die Epic Generation, mit der jeder Mensch die Möglichkeit haben soll, kleine Beträge zu spenden.

Mars nennt als Beispiel die Modemarke Dior. Das Unternehmen biete den Mitarbeitern an, von ihrem Gehalt jeden Monat etwas zu spenden, Mindesbetrag wären die Stellen nach dem Komma. „Dior spendet als Unternehmen dann den Betrag, den seine Mitarbeiter bereits geben“, sagt Mars zu Business Insider. Nach Recherchen von „Fast Company“ arbeiten auch Facebook, Giphy oder Vice mit der Epic Foundation zusammen.

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