Wolfgang Neuss (1923-1989) gilt als einer der ungewöhnlichsten deutschen Schauspielkünstler des letzten Jahrhunderts. Nach einer Ausbildung als Schlachter in seiner Heimatstadt Breslau führt ihn sein turbulenter Lebensweg nach Berlin, wo er als Clown arbeiten will. Während des Zweiten Weltkriegs verletzt er sich selbst, um einem Einsatz als MG-Schütze zu entgehen. Fortan tritt er als oft provokanter Kabarettist und Schauspieler ("Der Hauptmann von Köpenick") auf, unter anderem mit Wolf Biermann.
