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    Filmkritiken
    • Worum es geht
      Unglücklich Verliebte sind bekanntlich zu vielen Taten fähig. Doch Angelique Bouchard (Eva Green) greift zu sehr drastischen Mitteln, als ihr Herz gebrochen und ihre Liebe nicht erwidert wird. Sie beschert dem Sohn der berühmten Fischer-Familie Collins ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod. Angelique verwandelt Barnabas Collins (Johnny Depp) in einen Vampir, um ihn dann lebendig zu begraben. Nach knapp 200 Jahren unter der Erde, wird er befreit und findet sich in einer völlig veränderten Welt wieder. Straßen, Autos, Fernseher — diese modernen Neuerungen scheinen für ihn, wie direkte Zeichen des Teufels. In seinem alten Haus trifft Barnabas die Nachfahren der Familie Collins und auf die Hexe Angelique, die das gesamte Städchen Collinsport an sich reißt und somit das traditionsreiche Unternehmen Collinwood Manor in den Untergang treibt. Doch Barnabas setzt gemeinsam mit den letzten Collins zum Gegenangriff an…

      Die Crew von Tim Burtons "Dark Shadows". (Bild: ddp)

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    • Worum es geht
      Die globale Sicherheit und der Weltfrieden sind bedroht. Thors (Chris Hemsworth) rachesüchtiger Bruder Loki (Tom Hiddleston) verfügt mittels eines kosmischen Würfels über eine unbegrenzte Macht und strebt danach, diese einsetzen, um die Erde in die größte Katastrophe der Geschichte zu schicken. Nick Fury (Samuel L. Jackson), Chef der mächtigen internationalen Friedensorganisation S.H.I.E.L.D. ist in der Handlungspflicht und setzt alles daran, ein Team zusammenzustellen, das sich gegen Loki und seine Armee durchsetzen kann. „The Avengers" heißt die 6-köpfige Gruppe, die die Welt vor dem Untergang retten soll. Jedoch erweist sich das Zusammentrommeln der Superhelden als äußerst schwierig. Schließlich sollen Captain America (Chris Evans), Hawkeye (Jeremy Renner), Black Widow (Scarlett Johansson), Hulk (Mark Ruffalo), Thor (Chris Hemsworth) und Iron Man (Robert Downey Jr.) zusammen- und nicht gegeneinander kämpfen. Und das ist bei dickköpfigen Einzelgängern gar nicht so einfach…

      Bilder: Disney

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    • Worum es geht
      Sommer, 1956. Der 23-jährige Colin Clark (Eddie Redmayne) hat nur einen Wunsch — einen Job beim Film. In London bekommt er die Chance bei der Produktion „Der Prinz und die Tänzerin" als Assistent am Set mitzuwirken. Als er dann noch erfährt, dass die Hauptrolle keine Geringere als Marilyn Monroe (Michelle Williams) übernimmt, steht sein neues Leben Kopf. Während am Set fast alle Mitwirkenden von dem Hollywood-Star genervt sind, baut Colin eine Beziehung zu Marilyn auf. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Fernab von allem Star-Trubel verbringen die beiden viele gemeinsame Stunden und Marilyn blüht an der Seite des jungen Mannes auf.

      Michelle Williams als Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn". (Bild: Ascot Elite)

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    • Worum es geht
      Einst brach sie aus. Sie brach aus den gesellschaftlichen Zwängen aus, wollte keinen Konventionen unterliegen. Aber ganz alleine sein? Das wollte sie auch nicht. Martha (Elizabeth Olsen) fand Anschluss in einer Hippie-Sekte. Um in dieser Kommune ihr neues, freies Leben zu genießen, gab früheren sozialen Kontakten auf. Aus Martha wurde Marcy May. Doch je mehr sie sich der Sekte hingab, desto mehr Zwängen unterlag sie. Anfangs duldete sie die Methoden der männlichen Bewohner des Hauses, verdrängte Missstände. Doch als ihre Nachfolgerin in der Kommune aufgenommen wird und Martha an dem unwürdigen Aufnahmeritual aktiv beteiligt ist, wird ihr schlagartig alles klar. Sie musste raus. Von ihrem einstigen Zufluchtsort davonlaufen. Martha flieht zu ihrer Schwester, will sich resozialisieren. Muss aber schmerzlich feststellen, dass sie vor den Erinnerungen nicht davonlaufen kann…

      Sarah Paulson (l.) und Elizabeth Olsen (r.) in "Martha Marcy May Marlene. (Bild: ddp)

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    • Worum es geht
      Einsam unter vielen. Kalle (Vinzenz Kiefer) und Irina (Alba Rohrwacher) sind allein in der großen Stadt: Irinas Heimatland ist vom Krieg überschattet. Von einem Krieg, der das Leben ihrer Eltern gekostet hat. Traumatisiert flüchtet sie nach Berlin, verdient ihr Geld mit Prostitution. Den psychischen Schmerz mindert sie, in dem sie sich selbst körperlich verletzt. Dann lernt sie auf der Straße Kalle kennen. Zaghaft nähern sich die beiden Gestrandeten, die ihren Platz in der Gesellschaft, vom Glück verlassen, nicht finden können, an. Zusammen aber scheinen Kalle und Irina die Liebe am Leben zurück zu gewinnen. Sie scheinen glücklich in ihrer kleinen gemeinsamen Welt. Doch dieses kurzfristige Glück droht schon bald wieder zu platzen: Als eines Tages ein Freier (Oliver Nägele) tot in der gemeinsamen Wohnung zusammenbricht, flüchtet Irina völlig aufgelöst aus den vier Wänden. Kalle kommt nichtsahnend nach Hause, entdeckt die Leiche und beschließt, das Glück nicht wieder davon ziehen zu lassen, auch wenn das ungewöhnliche Maßnahmen erforderlich macht…

      Alba Rohrwacher und Vinzenz Kiefer in "Glück". (Bild: Constantin Film)

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    • Worum es geht
      1992. Eine Frau, ein Mann, gefühlvolle Blicke. Die beiden tanzen, genießen das glückliche Gefühl des Verliebtseins. Sie legt vertrauensvoll den Kopf auf seine Schulter, die beiden tanzen weiter. Ein lauter Knall, eine Druckwelle, Trümmer, Staub. Die Bar, die eben das Glück auf Erden war, ist zur grausamen Hölle geworden. Die beiden überleben den Anschlag, gehen getrennte Wege. Das Bombenattentat läutet einen grausamen Bürgerkrieg in Jugoslawien ein. Das Paar gibt es nicht mehr, jetzt gibt es Ajla, die gequälte muslimische Frau im Internierungslager und den serbischen Soldaten Danijel, bei dem die Befehlsmacht in eben diesem liegt. Ein Wechselspiel zwischen Leidenschaft, Gefangenschaft, Misstrauen und Macht beginnt. Ein Film, der die Grausamkeiten und unmenschlichen Geschehnisse des Krieges anhand einer tragischen Liebe deutlich macht. Eine Liebe, die ohne den Krieg wahrscheinlich eine Chance gehabt hätte.

      Angelina Jolie am Set von "In the Land of Blood and Honey". (Ken Regan © 2011 GK Films)

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    • Worum es geht
      Der Film nimmt uns mit auf eine Reise ins Paris der 30er Jahre. Mit „Hugo Cabret" adaptiert Martin Scorsese den fantasievollen Bestseller „Die Entdeckung des Hugo Cabret" von Brian Selznick und erzählt die Geschichte des Waisenjungen Hugo (Asa Butterfield). Dieser lebt allein in den Mauern eines alten Bahnhofs. Seine einzige Freude am Leben ist eine geheimnisvolle, kaputte Aufziehfigur, die gleichzeitig auch das letzte Erinnerungsstück an seinen kürzlich verstorbenen Vater (Jude Law) ist. Jeden Tag ist er auf der Suche nach weiteren Teilen, um die Aufziehfigur wieder zusammenzusetzen, um so das Geheimnis dieses Automatenmenschen zu lüften. Auf seinem Weg trifft er die neugierige Isabelle (Chloë Grace Moretz) und ihren mysteriösen Onkel (Ben Kingsley). Mit diesen Begegnungen beginnen plötzlich ganz neue Abenteuer für den 12-jährigen Hugo und seine Aufziehfigur wird wertvoller denn je…

      Asa Butterfield und Chloë Grace Moretz in "Hugo Cabret". (Bild: Paramount)

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    • Worum es geht
      Mit „Die Kunst zu gewinnen — Moneyball" kommt die wahre Geschichte von Billy Beane (Brad Pitt) in die Kinos. Nachdem er als Profi-Baseball-Star den hohen Erwartungen auf dem Spielfeld nicht gerecht werden konnte, wechselt er die Seiten. Billy entscheidet sich für die Managerrolle bei einer kleinen Mannschaft der Major League Baseball. Mit vollem Ehrgeiz und Kampfgeist engagiert er sich erfolgreich für den Verein. Zu Beginn der Spielsaison 2002 steckt sein Team, die Oakland A's in finanziellen Schwierigkeiten und verliert zu allem Übel mal wieder alle Star-Spieler an Clubs, die ihnen lukrativere Monatsgehälter zahlen können. Aber ein weiteres Mal in seiner Rolle aufgeben ist keine Option für Billy Beane. Kurzerhand stellt er das Gesamtkonzept des Sports um.
      Er heuert den jungen Yale-Absolventen Peter Brand (Jonah Hill) an, einen intelligenten, mit Zahlen jonglierenden Wirtschaftswissenschaftler. Gemeinsam überprüfen sie alles, was bislang als gängiges Wissen galt und setzen sich darüber hinweg, indem sie sich Computer-Statistiken zu Nutzen machen, die vom Baseball-Establishment bisher immer ignoriert worden sind.

      Brad Pitt als Billy Beane in "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball". (Bild: Sony)

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    • Worum es geht
      Der Film taucht ein in die rasante Welt des Stuntfahrers Driver (Ryan Gosling), der sich in der Nacht sein Geld und Ansehen als Fluchtwagenfahrer bei Raubzügen verdient. Tagsüber ist Driver ein verschlossener Sunnyboy, der bei Hollywood-Produktionen Schauspieler bei Stuntfahrten und Autoüberschlägen mit einer unwahrscheinlichen Lässigkeit doubelt. Angst kennt er nicht, denn selbst bei den gefährlichsten Situationen scheint er jedes Auto zu beherrschen. Das macht ihn zum besten Fahrer der Stadt. Mit Einbruch der Dunkelheit stellt er sein Können in den Dienst des Illegalen, kehrt gleichzeitig seine dunkle Seite nach außen. Aus dem wortkargen Fahrer wird ein zum Kampf bereiter Bad Boy. Er macht die Regeln, oft mit Fäusten statt Worten. Seine Präzision und Abgebrühtheit legt er mit Aufgang der Sonne wieder ab — lässt das ausgeprägte Aggressionspotential bis zu den Abendstunden schlummern. Vor allem im Umgang mit seiner Nachbarin Irene (Carey Mulligan) wirkt er unsicher. Doch welche Seite zeigt sein wahres Gesicht? Als ein vermeintlich sicherer Raubzug schief läuft, werden Driver und sein engster Kreis von Vertrauten zur Zielscheibe. Mit der guten Absicht Irene und ihren kleinen Sohn zu schützen, wird er unberechenbar…

      Ryan Gosling als Driver in "Drive". (Bild: Universum)

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    • Worum es geht
      Clint Eastwoods neues Biopic „J. Edgar" erzählt den Aufbau der Macht von J. Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio), Chef und Gründer des FBI. Über 50 Jahre leitete er das Federal Bureau of Investigation und stieg zu einem der mächtigsten Männer der Welt auf. Seine Methoden waren ebenso heroisch wie skrupellos, denn um sein Land zu schützen, schreckte er vor nichts zurück. So hatte er bei den regelmäßigen Besuchen der Präsidenten der Vereinigten Staaten stets eine Geheimakte dabei, um diese zu erpressen und so sein vor der Auflösung stehendes Amt zu verteidigen. J. Edgars gesamtes Handeln war dem einen höheren Ziel unterstellt, das er nicht erreichen sollte: Er wollte von der Welt bewundert werden.

      Leonardo DiCaprio und Judi Dench in "J. Edgar". (Bild: Warner)

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